vlnr: Jens Drechsel, GF CreaPhys GmbH; Dr. Hagen Klauk, Forschungsgruppenleiter Organische Elektronik, Max-Planck-Institut für Festkörperforschung; Jitka Barm, OES GmbH; Dr. Dominik Gronarz, OES GmbH; Prof. Karl Leo, Direktor Institut für Angewandte Physik, TU Dresden; Dr. Hartmut Fröb, GF Creaphsy GmbH & GF Institut für Angewandte Physik, TU Dresden; Konrad Herre, Vorstandsvorsitzender OES; Dr. Christian Körner, OES. Foto: OES

10 Jahre OES und 20 Jahre CreaPhys

Am 03. Juli 2019 feierte das Netzwerk Organic Electronics Saxony OES und die CreaPhys GmbH ein gemeinsames Jubiläum. „Zusammen gewachsen“, so das Motto des Abends.
10 Jahre OES und 20 Jahre CreaPhys, das ist:

  • Synergetische Zusammenarbeit
  • sich in seinen Kompetenzen ergänzen
  • aufeinander aufbauen.

Gemeinsam vereint unter dem Thema der Organischen Elektronik konnten ca. 150 Gäste den Abend im Eventgewölbe Dresden genießen. Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Barbara Meyer, Abteilungsleiterin Industrie, Mittelstand und Innovation, des SMWA waren als offizielle Vertreter geladen um die Gäste zu begrüßen.

In seinem Festvortrag „Organic in Dresden: Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn“ thematisierte Prof. Karl Leo die Gründung vieler innovativer Unternehmen seines Institutes und legte die Auswirkungen für Dresden dar. Die Innovationskraft der Organischen Elektronik, die zugehörige Innovationsfreude und die gesammelten Erfahrungen sind ein Garant für das solide Wachstum des Netzwerkes und der CreaPhys GmbH.

Über die Zukunft der Organischen Elektronik referierte Dr. Hagen Klauk (MPI) in kurzweiligen, mit aktuellen Zahlen gespickten Minuten. Aktuell werden jährlich 600 Millionen OLED Displays gefertigt und verkauft.

Unterhaltung

Der Wissenschaftsautor und Astronom Dr. Florian Freistetter lenkte die Gedankenvon der Mikroskala in astronomische Weiten. Er fragte: „Wieviel Astronomie steckt in einem Glas Bier?“ Erst der Einfluss schwarzer Löcher und die Folgen von Asteroideneinschlägen lassen das Bier fließen. Selbst die 80% Prozent Physiker im Publikum waren begeistert.

Highlight

Zur Einstimmung auf das Jubiläum bestiegen einige Gäste das „Blaue Wunder“. Unter fachlicher Anleitung eines Brückenbauprüfingenieurs gab es zu erfahren, dass die Brücke durch ca. 400.000 Nieten gehalten wird. Vom sensationellen Ausblick aus 50 Meter über Null ging es in die Ankerkammern unter die Brücke. Von dort wird bei Hochwasser entschieden, ab wann die Brücke gesperrt werden muss.

Mit dem Nachtwächter über die Brühlsche Terrasse

Zum Abschluss der lauen Nacht lauschten 50 Gäste den Geschichten des Nachtwächters. Die erleuchtete Kunstakademie und die voreiziehenden Dampfer stimmten in die Atmosphäre des 18. und 19. Jahrhunderts ein. Die Antwort auf die Frage, warum im reformierten Sachsen, trotz Protest, die Katholische Hofkirche direkt neben dem Schloss errichtet wurde, erschien dann logisch.

Wie geht es weiter?

Sich intelligent auf die nächsten Jahre einzustellen, erfordert Wissen und Weitblick. Auch die nächsten 10 Jahre wollen und sollen inhaltlich strukturiert gestaltet sein. Dazu hat das Netzwerk ein umfassendes Strategiedokument vorgelegt. Auf 160 Seiten gibt es Einblick in aktuelle Analysen, stellt Engpässe dar und zeigt die Entwicklung der Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Netzwerkes. Somit blicken die Mitglieder gespannt auf die nächsten Projekte und wünschen dem Netzwerk weiterhin alles Gute!

Impressionen des Abends