Be flexible - Spitzenforschung aus Sachsen mit gedruckter, flexibler Elektronik in 3D-Form

Veröffentlicht am

18. Mrz. 2019

Veröffentlicht von

Jetzt teilen:
3D-umgeformte Leiterbahnen auf Folie, ©Adenso

LOPEC, 20.-21. März 2019, Messe München, B0/407

Organic Electronics Saxony (OES) präsentiert sich mit zehn Ausstellern auf über 80m2 zur LOPEC.
Unter dem Motto „be flexible“ tritt das Technologienetzwerk OES gemeinsam mit seinen Mitgliedern zur diesjährigen LOPEC auf. Durch den Einsatz innovativer Technologien ist es gelungen, zweidimensional bedruckte und bestückte Elektronik mittels Thermoformen in die 3D-Form zu überführen, und flexibel zu sein.

Die neusten Entwicklungen zeigen, dass empfindliche, gedruckte Elektronik gezielt auch in einem massentauglichen Rolle-zu-Rolle-Verfahren umformbar ist. Erste umgeformte und mit LEDs bestückte Folien werden auf dem Stand B0/407 zu sehen sein.

„Wir freuen uns, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes flexibel sind. Die Technologie und die damit verbundenen flexiblen Ideen zur Weiterentwicklung der Technologie sind die Faktoren, mit denen wir Spitzenreiter in Europa werden wollen“, beschreibt Dr. Dominik Gronarz, Geschäftsführer von OES, die immer größer werdende Nachfrage. „Viele Jahre der Grundlagenforschung liegen hinter uns, jetzt sehen wir ganz deutlich die Märkte, die wir bedienen wollen. Das Rolle-zu-Rolle-Verfahren ist hier ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal in der Elektronikfertigung, das wir nutzen wollen, ein besonderes Zeichen für die Zukunft zu setzen“, sagt Gronarz.


Business Talk, LOPEC 2016 ©OES
Business Talk – Experts meet OES
Herzliche Einladung zum Business Talk auf den OES-Gemeinschaftsstand 407. Entdecken Sie die Neuigkeiten und kommen Sie mit unseren Experten ins Gespräch. Mit einem Glas Sekt empfangen wir Sie und freuen uns auf Ihre Fragen.

  • Mittwoch, 20.03.2019 – 16:00 Uhr
  • Donnerstag, 21.03.2019 – 11:00 Uhr

Besuchertickets gibt es kostenfrei per E-Mail von Tanja Rödel (roedel@oes-net.de).

Highlights der OES-Mitglieder auf unserem Stand

Zur Darstellung der Technologien und der neuen Produkt- und Designmöglichkeiten realisiert die Adenso GmbH eine Demonstratoranlage, mit der dieser Prozess in das Rolle-zu-Rolle-Verfahren implementiert wird. So wird die Herstellung von 3D-Elektroniken im massentauglichen kostengünstigen Verfahren ermöglicht.

Weitere Informationen, siehe Adenso-Presseerklärung.

adSphereController@Adenso
Ein neues, zum Patent angemeldetes Beschichtungskonzept zur Vakuumabscheidung von Perowskit-Schichten stellt das Unternehmen CreaPhys GmbH vor. Damit lassen sich aktuell bis zu sechs Materialien in der Ko-Verdampfung zeitgleich kombinieren.
Als weiteren Schwerpunkt informieren CreaPhys-Mitarbeiter über den Einsatz der weiterent-wickelten QUANTIpure® Reinigungstechnologie auf Basis thermischer Vakuumprozessierung.
Applikationslabor ©CreaPhys
Bislang wurden OLEDs ausschließlich als neue Beleuchtungstechnologie für den Einsatz in Leuchten und Lampen verwendet. Dabei bietet die organische Technologie viel mehr: Als Lichtoberfläche, die sich mit den unterschiedlichsten Materialien kombinieren lässt, kann sie Funktionalität und Design unzähliger Produkte verändern und revolutionieren. Beispielhaft für die vielen Anwendungsmöglichkeiten präsentiert das Fraunhofer FEP gemeinsam mit der EMDE development of light GmbH im Rahmen des EU-Projektes PI-SCALE auf der LOPEC erstmals in Textildesign integrierte hybride OLEDs. Visualisierung einer Motorradjacke mit integrierten flexiblen OLEDs ©EMDE development of light GmbH
Die Kombination aus 3D-Druck (FFF-Fused Filament Fabrication) und Dispensdruck, ultradünne organische Piezosensoren und konturanpassbare organische thermoelektrische Module stellt das Fraunhofer IWS vor. Ebenso werden Messsysteme für Ultrabarrierematerialien und zur 100% in-line Inspektion von R2R-Prozessen präsentiert.
In dem Konsortialprojekt Printed Electronics entwickelten die BMW Group, die Lohmann GmbH & Co. KG und die Papierfabrik Louisenthal GmbH unter Leitung der KEX Knowledge Exchange AG einen Prototyp eines neuen Heizkonzeptes für Elektroautos. Der funktionale Prototyp entstand innerhalb von drei Monaten und kann Oberflächentemperaturen über 60°C realisieren.

Weitere Informationen, siehe KEX-Presseerklärung

Abschlusstreffen des Konsortialprojekts Printed Electronics ©KEX AG
Die Senorics GmbH ist ein High-Tech Spin-off der TU Dresden. Die optische Sensortechnologie von Senorics ermöglicht miniaturisierte Nahinfrarot (NIR)-Spektroskopiesysteme und damit die Identifikation, Klassifikation und Quantifizierung von Inhaltsstoffen und Zusammensetzungen vieler Stoffgruppen (Kunststoffe, Nahrungsmittel, Textilien, Kühlmittel, etc.). Die Technologie ist preiswert, miniaturisierbar und robust. Sie ermöglicht so beispielsweise den Einsatz zur Inline-Prozessüberwachung oder zur mobilen Qualitätskontrolle. Monolithischer NIR-Spektroskopiechip (1“ x 1“)@Senorics
Vacuum Evaporation Systeme für die OLED Industrie als Inline und Cluster werden von Sunic System Co. Ltd auf der LOPEC 2019 vorgestellt. Weltweit wurde das erste Inline System für OLED Lighting geliefert. Erfolgreich abgeschlossen wurden die Entwicklungen für lineare Verdampfer bis zu einer Größe von Gen8.
Mit einem Marktanteil von mehr als 85% bei Cluster Systemen ist Sunic international der führende Hersteller.
Cluster Evaporation System suitable in AMOLED, WOLED and Lighting Application ©SUNIC
Die landeseigene Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) baut Brücken: für Investoren auf ihrem Weg nach Sachsen und für sächsische Unternehmen auf ihrem Weg in die Welt. Sie wirbt national und international für den Wirtschaftsstandort Sachsen und berät potenzielle Investoren von der Idee bis zur Realisierung eines Ansiedlungsprojektes. Bereits im Freistaat Sachsen ansässige Unternehmen unterstützt die WFS bei der Anbahnung von Kooperationen und bei ihren Exportbestrebungen Blaues Wunder Dresden ©WFS

Die ganze Pressemeldung können Sie hier als PDF herunterladen.