Rückblick: OES Mitglieder auf der nanotech, Japan

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18. Feb. 2016

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Auftakt der Innovationskooperation mit Japan gestartet

Japanreise zur Nanotech Januar 2016, 24.-29.1.2016
Im Rahmen der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) reiste eine Delegation aus Vertretern unseres Netzwerkes Organic Electronics Saxony zu Kooperationsanbahnungen nach Japan.

Contronix GmbH, CreaPhys GmbH, DTF Technology GmbH, Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP, Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Heliatek GmbH, Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. IPF, SIOD, VON ARDENNE GmbH, WOLFRAM Design/Engineering

Unsere OES-Mitglieder stellten sich den Fragen japanischer Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik. Dominik Gronarz, OES, erläuterte den Kooperationsgedanken und lud zum fachlichen Austausch ein.

     

Die japanischen und deutschen Firmen begegneten sich im Yamagata University Campus-Innovation-Center und lernten sich in individuellen face-to-face Gesprächen näher kennen und tauschten erste Ideen aus.

     

In der Präfektur Yamagata, einem forschungsintensiven Gebiet nördlich von Tokio, bauten wir auf die bestehenden freundschaftlichen Beziehungen auf. Bereits 2014 unterzeichnete OES ein offizielles Memorandum zur Zusammenarbeit.
Besucht wurde das MIHO-Haus (Smart MIRAI House), der funktionale Bau eines Einfamilienhauses. Ausgestattet mit Organsichen Leuchtdioden in jedem Zimmer überraschte es durch seine Originalität und sein designorientiertes Ambiente. Professor Kido, Direktor des Hauses, führte durch das 200qm große Gebäude und erklärte das Ziel dieser Investition. Es sollen bereits entwickelte Produkte im realen Einsatz, vor der endgültigen Kommerzialisierung, getestet werden. Mögliche Zusammenarbeiten der OES-Mitglieder wurden vor Ort und in Einzelgesprächen mit Prof. Kido geführt.

     

    

Die Vorstellung der Ymamagata Universität mit ihren verschiedenen Zentren (INOEL, MIHO, ROEL, DBAT) erfolgte durch Prof. Komoda. Auch in Yamagata stellte Dominik Gronarz das Kooperationsprojekt und die OES-Mitglieder vor. Die teilnehmenden japanischen Firmen Pioneer, Lumiotec, Takahata, OLC, Sosei Denshi, Juji Denshi präsentierten sich ihrerseits in Kurzvorträgen und vor Ort. Im anschließenden, individuellen Besichtigungsprogramm bei den Firmen wurden interessante Einblicke gewährt. Ein interessanter Aspekt war die flexible OLED von Lumiotec.

    

In einer politischen Diskussionsrunde mit Ingo Höllein (Leiter des Wissenschaftsreferats der Deutschen Vertretung in Japan), Tsuyoshi Awa (Takahata Electronics Corporation), und Dr. Yoshihiro Ohba (Yamagata University) ging man auf mögliche Unterstützungsmaßnahmen von japanischer Seite ein. Herr Höllein sagte seine Unterstützung zu, sich über die japanischen Ministerien MEXT (Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie) und MITI (Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie) um Fördergelder für die OES-Internationalisierungsstrategie zu bemühen.

    

Die Internationale Messe und Konferenz für Nanotechnologie „nano tech 2016“ fand vom 27.-29. Januar in Tokio statt. Auf dem über 200qm großen „Sachsen-live“ Gemeinschaftsstand präsentierten sich neben den OES-Mitgliedern weitere Experten aus Sachsen vor internationalem Publikum.

     

Besonderen Dank möchten wir der Wirtschaftsförderung Sachsen, vertreten durch Karin Heidenreich, aussprechen. Die perfekte Organisation hat wesentlich zum Gelingen der Kooperationsanbahnung beigetragen.

     

Über das Projekt
Das Bundesforschungsministerium unterstützt das sächsische Projekt „Organische Elektronik: Kommerzialisierung durch Internationalisierung des Netzwerks Organic Electronics Saxony“. Die Internationalisierung von Clustern und Netzwerken ist Bestandteil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen macht und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpft. Gleichzeitig ist sie ein Baustein im Aktionsplan „Internationale Kooperation“ des BMBF. So werden Zukunftschancen und die Arbeitsplätze von morgen geschaffen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.cluster-networks-international.de