Bundesforschungsministerin Wanka traf OES-Projektpartner in Japan

Veröffentlicht am

02. Jun. 2016

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15. bis 19. Mai 2016 Tsukuba und Tokio, Japan.

Die Wissenschaftsminister von Deutschland und Japan verstärken ihre Zusammenarbeit, um mit Forschungsaktivitäten den globalen Herausforderungen zu begegnen. Als exzellente Forschungsnationen mit einer langen Tradition in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sind beide Länder dafür gut aufgestellt.

Das Netzwerk Organic Electronics Saxony OES kooperiert im Rahmen der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit der Region Yonezawa, Japan.
Auf Ihrer Reise traf die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, auf die OES-Projektpartner der japanischen Seite. Vor Ort ließ sich Wanka von Prof. Tatsuhiro Takahashi in die Thematik einführen. Er stellte die deutsch-japanische Kooperation zwischen Sachsen und der Region Yonezawa vor.

v.l.n.r.
Prof. Tatsuhiro Takahashi, Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka
Takahashi erläutert die Schritte der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen sächsischen und japanischen Kooperationspartnern der Region Yonezawa.

In dem Projekt geht es um die Entwicklung marktreifer Produkte im Bereich organischer, flexibler und gedruckter Elektronik. Durch komplementär aufgestellte Kompetenzen sollen neue Produkte aus der organischen, gedruckten und flexiblen Elektronik gemeinsam entwickelt werden.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Organic Electronics Saxony
Jitka Barm
Tel.: +49 351 46677180
Opens window for sending emailbarm(at)oes-net.de

Über das Projekt
Das Bundesforschungsministerium unterstützt das sächsische Projekt „Organische Elektronik: Kommerzialisierung durch Internationalisierung des Netzwerks Organic Electronics Saxony“. Die Internationalisierung von Clustern und Netzwerken ist Bestandteil der neuen Hightech-Strategie, mit der die Bundesregierung aus Ideen Innovationen macht und Verbindungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft knüpft. Gleichzeitig ist sie ein Baustein im Aktionsplan „Internationale Kooperation“ des BMBF. So werden Zukunftschancen und die Arbeitsplätze von morgen geschaffen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.cluster-networks-international.de

Über organische Elektronik
Im Gegensatz zur klassischen Elektronik ist organische Elektronik ultradünn, extrem leicht, transparent, flexibel und hat eine exzellente Umweltbilanz. Dadurch sind völlig neue Anwendungen möglich. Das Design und die Funktion von bekannten elektronischen Geräten wird sich nachhaltig verändern können. Derzeit wird organische Elektronik kommerziell in organischen Leuchtdioden (OLED)  genutzt. Trotz der bahnbrechenden Entwicklungen in Sachsen und Deutschland werden OLEDs fast ausschließlich von asiatischen Unternehmen in Displays von Smart¬phones und Highend-Fernsehgeräten eingesetzt. Auch wenn in diesen Geräten sächsisches Know-how, Anlagen und Materialien zum Einsatz kommen, wird in Europa bisher noch kein weiteres Bauteil in Massenproduktion gefertigt.

Andere organische Bauteile, wie Solarzellen, OLED-Beleuchtung, Sensoren oder Batterien, haben den technologischen Reifegrad für die Massenproduktion noch nicht erreicht. Durch die Zusammenarbeit mit japanischen und britischen Partnern wird die Wertschöpfungskette komplettiert und die Entwicklung sowie Herstellung marktreifer Produkte forciert. Für die Zukunft werden Anwendungen im Automobilbau, in der Medizintechnik, Sicherheitstechnologie, Aeronautik, Health Care, Architektur und im mobilen Einsatz fokussiert.

Über Organic Electronics Saxony

Organic Electronics Saxony (OES) ist Europas führendes Cluster für organische Halbleiter. OES versteht sich als technologische Austauschplattform und vereint die führenden sächsischen und mitteldeutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der organischen Elektronik. Das strategische Ziel ist die kontinuierliche Entwicklung des Knowhows der organischen, gedruckten und flexiblen Elektronik im globalen Wettbewerb.
Weitere Informationen: www.oes-net.de

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