Smarte Gebäude durch innovative Dächer und Fassaden


Am 1. Juni 2017 ist das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt FLEX-G unter der Forschungsinitiative ENERGIEWENDEBAUEN gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Solarmodule und ausgetüftelte Energiemanagementsysteme, die Abwärme von Anlagen zum Heizen oder Kühlen nutzen, sind bereits seit langem fester Bestandteil zahlreicher Gebäude. Der Werkstoff Glas ist dabei oft zu schwer und für den gewünschten Formenreichtum nicht flexibel genug. Daher haben sich fluorpolymere Werkstoffe wie Ethylentetrafluorethylen (ETFE) wegen ihrer langen Lebensdauer und Witterungsbeständigkeit als Alternative für Glas in Dach- und Fassadenelemente[/B] bewährt. Allerdings sind diese in Beschichtungsprozessen schwierig zu verarbeiten. Membrandächer oder -Fassaden sind dadurch nur begrenzt mit Wärmeschutzbeschichtung oder integrierten Solarmodulen ausstattungsfähig.

Ein Konsortium aus neun Industrie- und Forschungspartnern mit dem Fraunhofer FEP als Verbundkoordinator möchte dies nun ändern und die Oberflächen von Membrandächern und Fassaden mit optoelektronischen Bauelementen so funktionalisieren, dass sie einerseits einen schaltbaren Gesamtenergiedurchlassgrad und zum anderen eine Energieerzeugung mit flexiblen Solarzellen ermöglichen.

Lesen Sie mehr zum BMWi geförderten Projekt FLEX-G in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Ines Schedwill

Published on

08-29-2017

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